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TURNEN - LANDESLIGA Dekowski sieht viel Potenzial im Team 21.03.2012 | 18:46 Uhr Im zweiten Auswärtswettkampf mussten die Landesliga-Turner des TZ Bochum-Witten II gegen den TV Gleidorf-Langenei ihre erste Niederlage mit 208,50:212,30 Punkten einstecken. Im Gegensatz zu den Gastgebern, die in Bestbesetzung antraten, fehlten den Bochumer Turnern ihre Leistungsträger Lukas Pordzik und Martin Biniek, „die nicht zu ersetzen waren“, wie TZ-Trainer Petro Lisak erklärte. Schon am Boden war den Turnern die Spannung anzumerken. Simon Hardtung (13,20 Pkt.) und Tim Barela (14,20 Pkt.) konnten dennoch mit sauberen Übungen überzeugen. Am Seitpferd, dem „Angstgerät“ der Bochumer, gelang Nils Neuhäuser und Tim Barela (beide 10,30 Pkt.) noch eine respektable Leistung. Letztendlich entschied jedoch das Seitpferd den Wettkampf, da die Gastgeber das Gerät mit sieben Punkten für sich entscheiden konnten. Nach dem Tiefpunkt am Pauschenpferd musste Petro Lisak seine niedergeschlagenen Schützlinge erstmal wieder motivieren - mit Erfolg: Hardtung und Barela hatten mit jeweils 11,80 Punkten an den Ringen die richtige Antwort parat. Trotz einiger Diskussionen mit den Gastgebern über die richtige Sprunghöhe, gelang den Bochumern mit Nils Neuhäuser (12,50 Pkt.) und Barela (12,80 Pkt.), die beide einen sauberen Tsukahara präsentierten, auch beim Sprung ein sehr gutes Ergebnis. Der Rückstand auf Gleidorf wurde immer geringer. Am Barren punkteten vor allem Michael Alfermann (11,70 Pkt.) und Hardtung (12,50 Pkt.) richtig gut. Am letzten Gerät, dem Reck, demonstrierten die jungen TZ-Turner Philipp Schlüter (10,10 Pkt.) und Simon Hardtung (11,50 Pkt.) ihr Talent mit sicher vorgeturnten Übungen. „Es war ein sehr spannender Wettkampf. Trotz der Niederlage hat man gesehen, wie viel Potenzial in der jungen Mannschaft steckt“, erklärte der TZ-Koordinator Peter Dekowski. Im nächsten Heimwettkampf am kommenden Samstag müssen die Turner ihr Können gegen den TuS Lübbecke direkt erneut unter Beweis stellen. „Das wird auf jeden Fall ein Gegner auf Augenhöhe“, gibt sich Dekowski selbstbewusst. Nikolaj Spiegel



