print Facebook

Aktuelle Pressemitteilungen

TURNEN - TZ BOCHUM-WITTEN Der Nachwuchs als Trumpfkarte 03.01.2012 | 17:08 Uhr Es ist nicht nur die vorläufige Krönung hervorragender Arbeit, sondern auch der Lohn für die zielstrebige Umsetzung eines klaren Konzepts: Die Turner des TZ Bochum-Witten stiegen Mitte Dezember von der Oberliga in die Dritte Bundesliga auf. Der Wittener Peter Dekowski (62) ist beim 2010 gegründeten Club einer der federführenden Verantwortlichen und nach eigener Aussage „sieben Tage in der Woche“ damit beschäftigt: „Sowohl administrativ als auch sportlich.“ Dekowski war selbst Turner, hat an drei Europameisterschaften teilgenommen - und weiß deshalb, wo der Hase langläuft. „Wir versuchen, alles auf unsere Nachwuchsarbeit aufzubauen“, erklärt er das Konzept, das er schon seit vielen Jahren vorantreibt. „Die Jugendförderung liegt mir einfach am Herzen“, bekräftigt der 62-Jährige. Im Jahre 2006 wurde ein erster Meilenstein gesetzt. Die Annener Turnerschaft und der TuS Stockum hatten schon miteinander kooperiert, als man eine ehemalige Tennishalle in Bochum (Harpener Heide 5) komplett für leistungsorientierten Turnsport herrichtete. Das war deshalb so wichtig, weil man nun nicht mehr auf städtische Begehren, die zu einer kurzzeitigen Hallenschließung führen, Rücksicht nehmen musste. Erst vor zwei Jahren dann wurde das Turnzentrum Bochum-Witten als eigener Verein gegründet. Grund war der Rückzug eines Bochumer Stadtteil-Vereins aus der Oberliga. Dekowski und Co. witterten ihre Chance, fingen Bochumer Turner wie Fabian Terzenbach, Simon Hartung oder Nick Berg aus der Vereinslosigkeit auf.Zu diesem Zeitpunkt war die Halle mitsamt ihren perfekten Trainingsbedingungen längst Anlaufpunkt für Artisten und Künstler aller Art. Sowohl die Rollschuh-Freaks aus dem Bochumer Musical „Starlight Express“ als auch die Akrobaten von „Urbanatix“ haben ihre Wahlheimat an der Harpener Heide gefunden. „Wir sind auch Landesleistungsstützpunkt“, fügt Dekowski stolz hinzu. Wichtig ist das vor allem für die bis dato prima funktionierende Nachwuchsarbeit. Lars Sauerland, Steffen Berger, Jannis Darvish - all diese Turner gingen durch die zwar harte, aber gute Turnschule mit ganz viel Training. „Das sind jetzt gestandene Turner - unsere Trumpfkarte setzen wir natürlich auf diese Jungs“, sagt Dekowski, der auch den Georgier Shalva Dalakishvili nicht vergessen will. Ohne ihn wären die großartigen Erfolge wohl nicht möglich gewesen. Und doch soll die Dritte Bundesliga noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Schließlich sei man inzwischen schon „so bekannt, dass uns sogar der Jugend-Bundestrainer im Laufe des Jahres besuchen wird“, erklärt Dekowski: „Daher wollen wir die Nachwuchsarbeit auf Bundesebene weiter forcieren.“ Innerhalb der Grenzen Nordrhein-Westfalens sei man nun schon hinreichend bekannt - darüber hinaus könnte das TZ allerdings noch mehr Turner in ihren Bann ziehen, wenngleich mit Florian Bauer (Würzburg) schon einer dabei ist. Dekowski bezeichnet sich als „Kopf für alles - Denker, Visionär und Förderer.“ Durch seine vielen Tätigkeitsbereiche - ob Turner-Fachschaft, TZ Bochum-Witten oder TuS Stockum - sei es ihm möglich, „Kräfte zu bündeln“. Einen Traum hat der 62-Jährige übrigens auch: „Das wäre die Zweite Bundesliga. Und wir wollen Leute stellen, die im Bundeskader sind, auf nationaler Ebene erfolgreich sind.“ Felix Groß

Aktuelles

Landesligastart am 04.März!
>>mehr


Aufstieg in die 3. Bundesliga geschafft!
>>mehr